Nachhaltigkeit ist ein strategisches Handlungsfeld unseres Unternehmens. Wir setzen aktuell Maßnahmen zur Reduktion unseres Energieverbrauchs und unserer Emissionen um. Wir optimieren ausgewählte Prozesse hinsichtlich Energieeffizienz und Ressourceneinsatz, insbesondere in der Produktion und Logistik.
Unsere Produktionshalle am Standort Hagen ist mit einer leistungsstarken Photovoltaikanlage ausgestattet. Mit einer jährlichen Energieerzeugung von rund 310 MWh reduzieren wir unseren Bezug von externem Strom und erzielen eine CO₂-Einsparung von etwa 145 t pro Jahr.
In unserer Produktion setzen wir auf LED-Leuchtmittel sowie auf moderne Maschinen. Intelligente Steuerungstechnologien unterstützen dabei, die Produktionsanlagen bedarfsgerecht zu betreiben und Maschinenstillstände zu erkennen. Damit verfolgen wir das Ziel, Energie und Ressourcen möglichst effizient einzusetzen.
Um Mitarbeitende und Umwelt zu schützen, kommen in unserer Produktion leistungsstarke Absauganlagen mit elektrostatischen Filtern (99 % Abscheidegrad) zum Einsatz. Weiterhin dienen Schalldämpfer an den Absauganlagen und Schallschutzkörbe um die Kaltumformmaschinen der Reduzierung von Lärmbelastungen für Mensch und Umwelt.
An unserem Hauptsitz in Hagen entwickeln und produzieren wie unsere Produkte mit kurzen Abstimmungswegen und hoher Qualitätskontrolle. Durch die regionale Produktion ermöglichen wir kurze Transportwege und stärken die lokale Wirtschaft.
Bei der Gestaltung unserer Verpackungen achten wir auf einen effizienten Einsatz von Materialien und ein durchdachtes Verpackungsdesign mit klarer Farbcodierung und selbsterklärenden Piktogrammen, welche eine einfache Produktidentifikation und Handhabung gewährleisten.
Mit firmeneigenen Ladepunkten am Standort Hagen und einem stetig wachsenden E-Fuhrpark investieren wir in elektrische Mobilitätslösungen für den Unternehmensalltag.
Unsere Photovoltaikanlage, installiert mit moderner Flachdachmontage, nutzt die verfügbare Sonnenenergie zur Eigenstromerzeugung. Dadurch können jährlich rund 145 Tonnen CO₂ eingespart werden und investieren in die Eigenstromerzeugung an unserem Standort.
Das Video zeigt unsere Produktionshalle aus der Vogelperspektive sowie die Nutzung von Solarenergie zur Eigenstromerzeugung an unserem Standort.
Wir arbeiten kontinuierlich daran, ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte in unseren Unternehmensprozessen zu berücksichtigen. Im Fokus stehen die Reduzierung energiebedingter CO₂-Emissionen. Wichtige Leitlinien dafür sind EcoVadis, der CO₂-Grenzausgleich (CBAM) und unsere eigene CO₂-Bilanz.
Wir erfassen sämtliche Emissionsquellen unseres Unternehmens, um konkrete Reduktionsziele zu definieren und unseren CO₂-Ausstoß langfristig zu senken.
Wir nutzen EcoVadis, um unsere Nachhaltigkeitsleistungen extern bewerten zu lassen und gezielt Verbesserungen in den Bereichen Umwelt, Ethik, Arbeitsstandards und Lieferkette umzusetzen.
Durch die regelmäßige Meldung unserer Produktdaten im CBAM-Portal der EU stellen wir sicher, dass unsere Emissionen transparent erfasst und EU-Vorgaben zum CO₂-Grenzausgleich eingehalten werden.
CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism) ist der CO₂-Grenzausgleichsmechanismus der EU. Er verpflichtet Importeure, für emissionsintensive Waren wie Stahl oder Aluminium CO₂-Zertifikate zu erwerben. Ziel ist es, gleiche Wettbewerbsbedingungen zwischen EU-Produzenten und Importen zu schaffen und CO₂-Emissionen entlang globaler Lieferketten transparent zu machen.
CBAM wurde eingeführt, um Wettbewerbsverzerrungen durch unterschiedliche Klimastandards zu vermeiden und sogenanntes „Carbon Leakage“ zu verhindern. Gleichzeitig setzt die EU damit einen klaren Anreiz für nachhaltigere Produktionsprozesse weltweit und stärkt den Klimaschutz über die eigenen Grenzen hinaus.
Seit Januar 2026 ist CBAM für bestimmte emissionsintensive Importgüter verpflichtend. Dazu zählen insbesondere Stahl, Edelstahl und Aluminium. Unternehmen müssen seitdem für entsprechende Importe CO₂-Zertifikate erwerben und umfangreiche Berichtspflichten erfüllen.
Für Sie bedeutet CBAM vor allem mehr Sicherheit und Transparenz. Sie erhalten gesetzeskonforme Produkte, ohne sich selbst um komplexe Nachweise oder Bürokratie kümmern zu müssen. Gleichzeitig profitieren Sie von klar kalkulierbaren Lieferketten und einer höheren Planungssicherheit.
Die Ausgleichsabgabe entsteht durch die verpflichtenden CO₂-Zertifikate sowie den administrativen Aufwand zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben. Diese Kosten sind staatlich bedingt und werden transparent weitergegeben, um eine rechtskonforme und nachhaltige Lieferkette sicherzustellen.
Nein. CBAM ist eine EU-weite gesetzliche Regelung, die für alle Marktteilnehmer gilt. Eurotec setzt diese Anforderungen um und gibt die entstehenden Kosten sowie Verpflichtungen transparent weiter – ohne unternehmerischen Handlungsspielraum bei der grundsätzlichen Umsetzung.
Ausführliche Informationen rund um CBAM finden Sie auf der Seite der Europäischen Union unter:
CBAM Legislation and Guidance - Taxation and Customs Union